{"id":1200,"date":"2020-07-16T12:29:50","date_gmt":"2020-07-16T10:29:50","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/?p=1200"},"modified":"2025-06-24T10:08:32","modified_gmt":"2025-06-24T08:08:32","slug":"privacy-shield-ungueltig-webseiten-besonders-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/privacy-shield-ungueltig-webseiten-besonders-betroffen\/","title":{"rendered":"Privacy Shield ung\u00fcltig: Webseiten besonders betroffen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Am 16. Juli 2020 entschied der Europ\u00e4ische Gerichtshof (EuGH), dass der Privacy Shield, der insbesondere den Datenaustausch von Daten in Drittl\u00e4nder absichern sollte, ung\u00fcltig ist. Vor allem amerikanische Datenschutzregeln entspr\u00e4chen nicht dem Schutzniveau der DSGVO.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was war geschehen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Datenschutz-Aktivist <strong>Maximilian Schrems<\/strong> reichte eine Klage ein, weil er die Rechte an seinen eigenen Daten als gef\u00e4hrdet ansah. Er ist u.a. Facebook-Nutzer und sieht ein Problem mit dem Datenschutzniveau in den Vereinigen Staaten. Deshalb wird das Urteil auch als <strong>Schrems-II-Urteil<\/strong> bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EuGH kl\u00e4rte die Fragen von Herrn Schrems nun und kam zu dem an sich wenig \u00fcberraschenden Schluss, dass der <strong>Privacy Shield ung\u00fcltig<\/strong> sei. Der Privacy Shield sollte sicherstellen, dass Daten europ\u00e4ischer B\u00fcrger in den USA genauso sicher sind wie in Europa. Dass dies nicht der Fall ist, war anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberraschend ist allerdings, dass der EuHh zugleich feststellte, dass die <strong>Standardvertragsklauseln<\/strong> f\u00fcr die \u00dcbermittlung personenbezogener Daten an <strong>Auftragsverarbeiter<\/strong> in Drittl\u00e4ndern g\u00fcltig sind. Jedoch hat dies praktisch keine Vorteile f\u00fcr Google &amp; Co., die Daten in Amerika halten und ausbeuten. Denn in Amerika hat von Gesetz wegen der Geheimdienst Zugriff auf Daten von amerikanischen Unternehmen. Dieses Gesetz hei\u00dft in den USA <strong>Cloud Act<\/strong>. Da dies mit der DSGVO nicht vereinbar ist, helfen auch Standardvertragsklauseln amerikanisch gef\u00fchrter Unternehmen in Europa nicht weiter, sie sind also ung\u00fcltig bzw. m\u00fcssten demn\u00e4chst offiziell als ung\u00fcltig erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer Grund, warum Standardvertragsklauseln von amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Europa (oft in Irland) ung\u00fcltig sind, hat der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bvdnet.de\/bvd-sieht-nach-eugh-entscheidung-zur-ungueltigkeit-des-eu-us-privacy-shield-europaeische-kommission-am-zug\/\" target=\"_blank\">BvD thematisiert<\/a>: Gem\u00e4\u00df der sogenannten Artikel-29-Datenschutzgruppe k\u00f6nnen Standardvertragsklauseln nicht zwischen zwei juristischen Personen eines Unternehmensverbunds geschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Konsequenzen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Privacy Shield sch\u00fctzt nun keinen Datentransfer aus der EU ins europ\u00e4ische Ausland. Insbesondere amerikanische Firmen sind somit nicht mehr durch das Privacy Shield legitimiert. Vor allem amerikanische Internetkonzerne sind betroffen, und somit auch alle Nutzer von L\u00f6sungen der folgenden Anbieter (Auswahl):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Google<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>YouTube<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vimeo<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Facebook (mit WhatsApp und Instagram)<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Apple<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Microsoft<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zoom<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Adobe<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fonts.com<\/strong> (Fast Fonts)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>OpenStreetMap<\/strong> (\u00fcber OpenStreetMap Foundation mit Sitz in UK &#8211; nach Brexit problematisch)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>MapBox<\/strong> (stellt OpenStreetMap bereit)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sofern diese Anbieter Daten in Amerika oder einem anderen unsicheren Drittland verarbeiten, ist eine Gew\u00e4hrleistung der Datenschutzgrundverordnung gem\u00e4\u00df EuGh-Urteil in der Rechtssache C-311\/18 nicht mehr durch das Privacy Shield gegeben.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zentrum wird also die Frage stehen, ob es neben dem vom jeweiligen deutschen Unternehmen gew\u00e4hlten Dienstleister nicht auch zumutbare Alternativangebote ohne Transferproblematik gibt. Wenn ein Unternehmen uns nicht davon \u00fcberzeugen kann, dass der von ihm genutzte Dienstleister mit Transferproblematik kurz- und mittelfristig unersetzlich ist durch einen zumutbaren Dienstleister ohne Transferproblematik, dann wird der Datentransfer vom LfDI Baden-W\u00fcrttemberg untersagt werden<\/p>\n<cite>Quelle: LfDI Baden-W\u00fcrttemberg, https:\/\/www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de\/verunsicherung-nach-schrems-ii-urteil-lfdi-baden-wuerttemberg-bietet-hilfestellung-an\/<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder, der auf Dienste der o.g. Unternehmen zur\u00fcckgreift und damit Daten von anderen Personen weiterleitet, handelt demnach zun\u00e4chst entgegen der Datenschutzgrundverordnung. Das eben genannte Zitat zeigt, dass Aufsichtsbeh\u00f6rden Sanktionen verh\u00e4ngen werden. Unabh\u00e4ngig davon ist eine Abmahnung unserer Ansicht nach immer erfolgversprechend, weil es f\u00fcr einen Rechtsbruch keine Rolle spielt, ob etwas als alternativlos angesehen wird oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insbesondere Apple hatte ja im Juli 2020 feststellen lassen, dass eine Steuernachzahlung von 13 Milliarden f\u00fcr die irische Tochtergesellschaft u.a. deshalb nicht f\u00e4llig seien, weil Apple sein Kerngesch\u00e4ft samt Wertsch\u00f6pfung in den USA betreibt. In Irland sei nur eine Vertriebsorganisation t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/curia.europa.eu\/jcms\/upload\/docs\/application\/pdf\/2020-07\/cp200091de.pdf\" target=\"_blank\">Pressemitteilung des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs<\/a> enth\u00e4lt auf der vorletzten Seite die wichtige Aussagen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Google wird es ungem\u00fctlich<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Google versucht sich aktuell unter Bezug auf Standardvertragsklauseln aus der verantwortung zu stehlen. Dies wird nicht gelingen. Der Eirop\u00e4ische Datenschutzausschuss, EDSA, hat eine <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bfdi.bund.de\/DE\/Infothek\/Pressemitteilungen\/2020\/22_Neue-Task-Force-EDSA.html\" target=\"_blank\">eigene Stelle eingerichtet<\/a>, um die Beschwerden gegen Webseiten, die Google- und Facebook-Tools einsetzen, besser kanalisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder, der Datenschutz ernst nimmt, sollte sich von Google Tools ohne Einwilligung vollst\u00e4ndig distanzieren. Ausreden gibt es jedenfalls keine mehr. Stattdessen gibt es zahlreiche Alternativen. Viele Tools, wie Google Maps, haben \u00fcbrigens keinen sp\u00fcrbaren Nutzen oder k\u00f6nnen durch bessere M\u00f6glichkeiten als eine eingebettete Kartenansicht abgel\u00f6st werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur Tools amerikanischer Anbieter betroffen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Tools von Anbieter aus anderen L\u00e4ndern als den USA sind nicht mehr DSGVO-konform nutzbar, sofern f\u00fcr da jeweilige Land, in dem der Anbieter sitzt, kein Angemessenheitsbeschluss existiert. Der Angemessenheitsbeschluss ist ein Beschluss der Europ\u00e4ischen Kommission gem\u00e4\u00df Artikel 45 DSGVO. Er besagt f\u00fcr einzelne L\u00e4nder, dass diese ein angemessenes Datenschutzniveau besitzen. F\u00fcr Amerika gilt dieser Beschluss nicht, weil Amerika kein Datenschutzniveau besitzt, welchen den europ\u00e4ischen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr folgende L\u00e4nder existiert ein Angemessenheitsbeschluss:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Andorra<\/li>\n\n\n\n<li>Argentinien<\/li>\n\n\n\n<li>Kanada<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00e4r\u00f6er-Inseln<\/li>\n\n\n\n<li>Guernsey<\/li>\n\n\n\n<li>Israel<\/li>\n\n\n\n<li>Isle of Man<\/li>\n\n\n\n<li>Japan<\/li>\n\n\n\n<li>Jersey<\/li>\n\n\n\n<li>Neuseeland<\/li>\n\n\n\n<li>Schweiz<\/li>\n\n\n\n<li>Uruguay<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tools von Anbietern aus anderen L\u00e4ndern sind also ebenso fragw\u00fcrdig bzw. wahrscheinlich nicht ohne Einwilligung nutzbar wie die von Google &amp; Co. Betroffen ist auch Gro\u00dfbritannien nach dem Brexit, sofern dann kein Angemessenheitsbeschluss vorliegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Webseite des Hessischen Datenschutzbeauftragten sind weitere Erl\u00e4uterungen zum Angemessenheitsbeschluss zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie geht es weiter?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Offensichtlich haben die USA eine andere Mentalit\u00e4t als Europa als Einheit. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel \u00e4ndern. Somit erscheint es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass demn\u00e4chst (also in den n\u00e4chsten Jahren) in den USA ein Datenschutzniveau herrschen wird, welches geeignet w\u00e4re, die Vorgaben der DSGVO zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sich jeder denken kann, vertragen sich Geheimdienste mit Datenschutzgesetzen nicht so gut. Die Begriffe Geheimdienst und Datenschutz k\u00f6nnte man als gegenteilige Begriffe auffassen. Solange es also in den USA Geheimdienstgesetze wie FISA 702, die Executive Order 12333 oder den Cloud Act gibt, ist es faktisch nicht m\u00f6glich, die Vorgaben der DSGVO einzuhalten. Sollte die Europ\u00e4ische Kommission dennoch auf die Idee kommen, ein Privacy Shield 2.0 Abkommen zwischen Europa und den USA einzuf\u00fchren, w\u00e4re es nur eine Frage weniger Jahre, bis auch dieses durch einen Gerichtsentscheid des EuGH gekippt werden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonderes Recht, das die DSGVO betroffenen Personen bietet, ist das Auskunftsrecht. Jede Person kann nachfragen, was mit ihren personenbezogenen Daten passiert ist bzw. passieren soll. Geheimdienste tun sich etwas schwer damit, zuzugeben, dass sie jemanden ausspioniert haben oder ausspionieren wollen. Spionage ist eben das Gegenteil von Auskunft. Insofern werden die USA wohl in den n\u00e4chsten Jahrzehnten ein unsicheres Drittland bleiben. Unsicheres Drittland hei\u00dfen alle L\u00e4nder au\u00dferhalb der EU, f\u00fcr die kein Angemessenheitsbeschluss der EU vorliegt. Somit scheiden Firmen wie Google f\u00fcr alle aus,  die Plugins auf Ihrer Webseite oder in Ihrer App nutzen wollen und die Wert auf hohe Rechtssicherheit legen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer auf seiner Webseite Tools wie <strong>Google Analytics, Facebook Connect (Facebook Pixel), YouTube Videos<\/strong>, <strong>Adobe Analytics<\/strong> o.\u00e4. einsetzt, verst\u00f6\u00dft nach unserer Auffassung damit eindeutig gegen die Datenschutzgrundverordnung. Erst eine vorherige, informierte, freiwillige, aktive und separat erkl\u00e4rte Einwilligung von Nutzern k\u00f6nnte dieses Problem vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings kann eine solche Einwilligung meist nicht eingeholt werden, da die Erkl\u00e4rung \u00fcber die Datenerhebungen von Google &amp; Co. nahezu unm\u00f6glich sein d\u00fcrfte. Zudem ist die technische Realisierung von Einwilligungsabfragen f\u00fcr Tracking, Cookies und Datentransfers kompliziert und f\u00fchrt nicht selten zu mehr rechtlichen Problemen als ohne Einwilligungsabfrage. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wwwschutz-versus-cookie-loesungen\/\">Problem mit Cookie Bannern <\/a>k\u00f6nnen Sie in unserer Untersuchung hierzu nachlesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird auf einer Webseite keine Einwilligung abgefragt, kann dies unangenehme Folgen haben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/aufsichtsbehorden-untersagen-google-analytics\/\">Datenschutzbeh\u00f6rden verordnen eine Unterlassung<\/a> unter Androhung eines Bu\u00dfgelds bzw. fordern vorab eine Stellungnahme \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Einsatzes von Tracking Tools, die nicht besonders fruchtbar sein d\u00fcrfte<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/abmahnung-und-schadenersatzforderung-wegen-google-analytics\/\">Privatpersonen sprechen Abmahnungen aus<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/abmahnung-und-schadenersatzforderung-wegen-google-analytics\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/abm1.jpg\" alt=\"Abmahnung Google Analytics\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abmahnung einer Privatperson gegen Google Analytics<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einwilligung sollte nur als letztes Mittel verwendet werden, wenn keine andere Rechtsgrundlage verf\u00fcgbar ist (was allerdings meist der Fall ist, wenn es um Marketing-Aktivit\u00e4ten geht). Einwilligungspflichtige Datenverarbeitungen haben nicht nur mit Cookies zu tun. Wie Vertreter von Datenschutzbeh\u00f6rden best\u00e4tigen, sind fehlerfreie Einwilligungsabfragen (&#8222;Cookie Popups&#8220;) aber ausgesprochen selten anzutreffen. Damit sollte man sie m\u00f6glichst vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wer <strong>Videokonferenzprodukte<\/strong> wie Microsoft Teams oder Zoom einsetzt, muss sicherstellen, dass keine Daten aus der europ\u00e4ischen Union abwandern. Hierzu bed\u00fcrfte es der Garantie durch Microsoft oder Zoom, bevor diese Tools anderen Teilnehmern zug\u00e4nglich gemacht werden. Au\u00dfer, man m\u00f6chte mit Einwilligungen arbeiten, f\u00fcr die aber wiederum das Wissen fehlt, welche Daten beispielsweise Microsoft wie und wo verarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sind Sie <strong>Verantwortlicher f\u00fcr eine Webseite<\/strong>, pr\u00fcfen Sie diese jetzt online, um zu sehen, ob Probleme mit dem ung\u00fcltigen Privacy Shield entstehen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/#online-tool\">Privacy Check f\u00fcr Webseiten<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine atrtaktive L\u00f6sung zur Absicherung von Webseiten ist der <strong>Volkstarif<\/strong>. Der Volkstarif ist gut und g\u00fcnstig und erm\u00f6glicht beliebig viele Scans einer Webseite. Jeder Scan produziert einen Datenschutzbericht. In diesem Bericht sind L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten genannt, um Probleme mit dem Privacy Shield Wegfall zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/awskm\/volkstarif.php\">Zum Volkstarif<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group kernaussagen\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kernaussagen dieses Beitrags<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Datenschutz-Standard &#8222;Privacy Shield&#8220; ist ung\u00fcltig, weil er den Schutz von europ\u00e4ischen Daten in den USA nicht ausreichend gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einsatz von Google- und Facebook-Tools sowie Tools von Anbietern aus L\u00e4ndern ohne Angemessenheitsbeschluss ist laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ohne Einwilligung der Nutzer nicht mehr erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die USA haben ein zu niedriges Datenschutzniveau, um Daten von EU-B\u00fcrgern sicher zu verarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webseiten m\u00fcssen die Nutzer richtig \u00fcber den Einsatz von Tracking-Tools informieren und ihre Einwilligung einholen, sonst drohen hohe Strafen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph\"><a href=\"\/blog\/kernaussagen-infos\/\">\u00dcber diese Kernaussagen<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-group datenschutz-beratung\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenschutz-Optimierung f\u00fcr das Internet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Harmonisierung von Nutzervorteilen und rechtlichen Anforderungen stellt eine zentrale Herausforderung f\u00fcr jede kommerzielle Webseite dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Ansatz zeichnet sich durch pragmatische L\u00f6sungen aus, die sowohl effektiv als auch realistisch sind.  Zu diesem umfassenden Service geh\u00f6rt eine Risikobewertung der eingesetzten Plugins und Tools auf Ihrer Webseite, sowie fundierte fachliche und gegebenenfalls technische Beratung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch unsere kontinuierliche Optimierung des Pr\u00fcfprozesses, der bereits tausende Webseiten umfasst, gew\u00e4hrleisten wir eine effiziente und kosteng\u00fcnstige Pr\u00fcfung Ihrer Webseite. Dies beinhaltet eine transparente Beratungspauschale.  Mit unserem kostenlosen Online-Website-Check erhalten Sie eine grobe \u00dcbersicht \u00fcber den Datenschutz Ihrer Webseite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie haben die M\u00f6glichkeit, einen automatisierten Check zu buchen oder einen professionellen Website-Check mit manuellen Expertenpr\u00fcfungen und Beratung durch Dr. Meffert zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/wwwschutz-ki-check-public-p4\/start.php\">Webseiten-Check ausf\u00fchren<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/blog\/ihre-anfrage\">Kontakt<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das EuGH-Urteil &#8222;Schrems-II&#8220; stellt Unternehmen vor Herausforderungen beim Datenschutz, da Google- und Facebook-Tools m\u00f6glicherweise nicht DSGVO-konform sind. Unternehmen m\u00fcssen alternative L\u00f6sungen finden, Einwilligungen einholen und Datenstr\u00f6me kontrollieren, um Datenschutzverst\u00f6\u00dfe zu vermeiden.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1205,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[7,37],"tags":[44,42,43],"class_list":["post-1200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-datenschutz","category-recht","tag-eugh","tag-privacy-shield","tag-urteil","entry"],"blocks":"<!-- wp:paragraph -->\n<p><em>Am 16. Juli 2020 entschied der Europ\u00e4ische Gerichtshof (EuGH), dass der Privacy Shield, der insbesondere den Datenaustausch von Daten in Drittl\u00e4nder absichern sollte, ung\u00fcltig ist. Vor allem amerikanische Datenschutzregeln entspr\u00e4chen nicht dem Schutzniveau der DSGVO.<\/em><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was war geschehen?<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Datenschutz-Aktivist <strong>Maximilian Schrems<\/strong> reichte eine Klage ein, weil er die Rechte an seinen eigenen Daten als gef\u00e4hrdet ansah. Er ist u.a. Facebook-Nutzer und sieht ein Problem mit dem Datenschutzniveau in den Vereinigen Staaten. Deshalb wird das Urteil auch als <strong>Schrems-II-Urteil<\/strong> bezeichnet.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der EuGH kl\u00e4rte die Fragen von Herrn Schrems nun und kam zu dem an sich wenig \u00fcberraschenden Schluss, dass der <strong>Privacy Shield ung\u00fcltig<\/strong> sei. Der Privacy Shield sollte sicherstellen, dass Daten europ\u00e4ischer B\u00fcrger in den USA genauso sicher sind wie in Europa. Dass dies nicht der Fall ist, war anzunehmen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>\u00dcberraschend ist allerdings, dass der EuHh zugleich feststellte, dass die <strong>Standardvertragsklauseln<\/strong> f\u00fcr die \u00dcbermittlung personenbezogener Daten an <strong>Auftragsverarbeiter<\/strong> in Drittl\u00e4ndern g\u00fcltig sind. Jedoch hat dies praktisch keine Vorteile f\u00fcr Google &amp; Co., die Daten in Amerika halten und ausbeuten. Denn in Amerika hat von Gesetz wegen der Geheimdienst Zugriff auf Daten von amerikanischen Unternehmen. Dieses Gesetz hei\u00dft in den USA <strong>Cloud Act<\/strong>. Da dies mit der DSGVO nicht vereinbar ist, helfen auch Standardvertragsklauseln amerikanisch gef\u00fchrter Unternehmen in Europa nicht weiter, sie sind also ung\u00fcltig bzw. m\u00fcssten demn\u00e4chst offiziell als ung\u00fcltig erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ein weiterer Grund, warum Standardvertragsklauseln von amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Europa (oft in Irland) ung\u00fcltig sind, hat der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bvdnet.de\/bvd-sieht-nach-eugh-entscheidung-zur-ungueltigkeit-des-eu-us-privacy-shield-europaeische-kommission-am-zug\/\" target=\"_blank\">BvD thematisiert<\/a>: Gem\u00e4\u00df der sogenannten Artikel-29-Datenschutzgruppe k\u00f6nnen Standardvertragsklauseln nicht zwischen zwei juristischen Personen eines Unternehmensverbunds geschlossen werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Konsequenzen<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Privacy Shield sch\u00fctzt nun keinen Datentransfer aus der EU ins europ\u00e4ische Ausland. Insbesondere amerikanische Firmen sind somit nicht mehr durch das Privacy Shield legitimiert. Vor allem amerikanische Internetkonzerne sind betroffen, und somit auch alle Nutzer von L\u00f6sungen der folgenden Anbieter (Auswahl):<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Google<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>YouTube<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Vimeo<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Facebook (mit WhatsApp und Instagram)<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Apple<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Microsoft<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Zoom<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Adobe<\/strong><\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>Fonts.com<\/strong> (Fast Fonts)<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>OpenStreetMap<\/strong> (\u00fcber OpenStreetMap Foundation mit Sitz in UK - nach Brexit problematisch)<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><strong>MapBox<\/strong> (stellt OpenStreetMap bereit)<\/li>\n<!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sofern diese Anbieter Daten in Amerika oder einem anderen unsicheren Drittland verarbeiten, ist eine Gew\u00e4hrleistung der Datenschutzgrundverordnung gem\u00e4\u00df EuGh-Urteil in der Rechtssache C-311\/18 nicht mehr durch das Privacy Shield gegeben.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:quote -->\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>Im Zentrum wird also die Frage stehen, ob es neben dem vom jeweiligen deutschen Unternehmen gew\u00e4hlten Dienstleister nicht auch zumutbare Alternativangebote ohne Transferproblematik gibt. Wenn ein Unternehmen uns nicht davon \u00fcberzeugen kann, dass der von ihm genutzte Dienstleister mit Transferproblematik kurz- und mittelfristig unersetzlich ist durch einen zumutbaren Dienstleister ohne Transferproblematik, dann wird der Datentransfer vom LfDI Baden-W\u00fcrttemberg untersagt werden<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><cite>Quelle: LfDI Baden-W\u00fcrttemberg, https:\/\/www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de\/verunsicherung-nach-schrems-ii-urteil-lfdi-baden-wuerttemberg-bietet-hilfestellung-an\/<\/cite><\/blockquote>\n<!-- \/wp:quote -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Jeder, der auf Dienste der o.g. Unternehmen zur\u00fcckgreift und damit Daten von anderen Personen weiterleitet, handelt demnach zun\u00e4chst entgegen der Datenschutzgrundverordnung. Das eben genannte Zitat zeigt, dass Aufsichtsbeh\u00f6rden Sanktionen verh\u00e4ngen werden. Unabh\u00e4ngig davon ist eine Abmahnung unserer Ansicht nach immer erfolgversprechend, weil es f\u00fcr einen Rechtsbruch keine Rolle spielt, ob etwas als alternativlos angesehen wird oder nicht.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Insbesondere Apple hatte ja im Juli 2020 feststellen lassen, dass eine Steuernachzahlung von 13 Milliarden f\u00fcr die irische Tochtergesellschaft u.a. deshalb nicht f\u00e4llig seien, weil Apple sein Kerngesch\u00e4ft samt Wertsch\u00f6pfung in den USA betreibt. In Irland sei nur eine Vertriebsorganisation t\u00e4tig.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/curia.europa.eu\/jcms\/upload\/docs\/application\/pdf\/2020-07\/cp200091de.pdf\" target=\"_blank\">Pressemitteilung des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs<\/a> enth\u00e4lt auf der vorletzten Seite die wichtige Aussagen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Google wird es ungem\u00fctlich<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Google versucht sich aktuell unter Bezug auf Standardvertragsklauseln aus der verantwortung zu stehlen. Dies wird nicht gelingen. Der Eirop\u00e4ische Datenschutzausschuss, EDSA, hat eine <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bfdi.bund.de\/DE\/Infothek\/Pressemitteilungen\/2020\/22_Neue-Task-Force-EDSA.html\" target=\"_blank\">eigene Stelle eingerichtet<\/a>, um die Beschwerden gegen Webseiten, die Google- und Facebook-Tools einsetzen, besser kanalisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Jeder, der Datenschutz ernst nimmt, sollte sich von Google Tools ohne Einwilligung vollst\u00e4ndig distanzieren. Ausreden gibt es jedenfalls keine mehr. Stattdessen gibt es zahlreiche Alternativen. Viele Tools, wie Google Maps, haben \u00fcbrigens keinen sp\u00fcrbaren Nutzen oder k\u00f6nnen durch bessere M\u00f6glichkeiten als eine eingebettete Kartenansicht abgel\u00f6st werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur Tools amerikanischer Anbieter betroffen<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auch Tools von Anbieter aus anderen L\u00e4ndern als den USA sind nicht mehr DSGVO-konform nutzbar, sofern f\u00fcr da jeweilige Land, in dem der Anbieter sitzt, kein Angemessenheitsbeschluss existiert. Der Angemessenheitsbeschluss ist ein Beschluss der Europ\u00e4ischen Kommission gem\u00e4\u00df Artikel 45 DSGVO. Er besagt f\u00fcr einzelne L\u00e4nder, dass diese ein angemessenes Datenschutzniveau besitzen. F\u00fcr Amerika gilt dieser Beschluss nicht, weil Amerika kein Datenschutzniveau besitzt, welchen den europ\u00e4ischen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>F\u00fcr folgende L\u00e4nder existiert ein Angemessenheitsbeschluss:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item -->\n<li>Andorra<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Argentinien<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Kanada<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>F\u00e4r\u00f6er-Inseln<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Guernsey<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Israel<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Isle of Man<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Japan<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Jersey<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Neuseeland<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Schweiz<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Uruguay<\/li>\n<!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Tools von Anbietern aus anderen L\u00e4ndern sind also ebenso fragw\u00fcrdig bzw. wahrscheinlich nicht ohne Einwilligung nutzbar wie die von Google &amp; Co. Betroffen ist auch Gro\u00dfbritannien nach dem Brexit, sofern dann kein Angemessenheitsbeschluss vorliegt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auf der Webseite des Hessischen Datenschutzbeauftragten sind weitere Erl\u00e4uterungen zum Angemessenheitsbeschluss zu finden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie geht es weiter?<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Offensichtlich haben die USA eine andere Mentalit\u00e4t als Europa als Einheit. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel \u00e4ndern. Somit erscheint es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass demn\u00e4chst (also in den n\u00e4chsten Jahren) in den USA ein Datenschutzniveau herrschen wird, welches geeignet w\u00e4re, die Vorgaben der DSGVO zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wie sich jeder denken kann, vertragen sich Geheimdienste mit Datenschutzgesetzen nicht so gut. Die Begriffe Geheimdienst und Datenschutz k\u00f6nnte man als gegenteilige Begriffe auffassen. Solange es also in den USA Geheimdienstgesetze wie FISA 702, die Executive Order 12333 oder den Cloud Act gibt, ist es faktisch nicht m\u00f6glich, die Vorgaben der DSGVO einzuhalten. Sollte die Europ\u00e4ische Kommission dennoch auf die Idee kommen, ein Privacy Shield 2.0 Abkommen zwischen Europa und den USA einzuf\u00fchren, w\u00e4re es nur eine Frage weniger Jahre, bis auch dieses durch einen Gerichtsentscheid des EuGH gekippt werden w\u00fcrde.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ein besonderes Recht, das die DSGVO betroffenen Personen bietet, ist das Auskunftsrecht. Jede Person kann nachfragen, was mit ihren personenbezogenen Daten passiert ist bzw. passieren soll. Geheimdienste tun sich etwas schwer damit, zuzugeben, dass sie jemanden ausspioniert haben oder ausspionieren wollen. Spionage ist eben das Gegenteil von Auskunft. Insofern werden die USA wohl in den n\u00e4chsten Jahrzehnten ein unsicheres Drittland bleiben. Unsicheres Drittland hei\u00dfen alle L\u00e4nder au\u00dferhalb der EU, f\u00fcr die kein Angemessenheitsbeschluss der EU vorliegt. Somit scheiden Firmen wie Google f\u00fcr alle aus,  die Plugins auf Ihrer Webseite oder in Ihrer App nutzen wollen und die Wert auf hohe Rechtssicherheit legen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wer auf seiner Webseite Tools wie <strong>Google Analytics, Facebook Connect (Facebook Pixel), YouTube Videos<\/strong>, <strong>Adobe Analytics<\/strong> o.\u00e4. einsetzt, verst\u00f6\u00dft nach unserer Auffassung damit eindeutig gegen die Datenschutzgrundverordnung. Erst eine vorherige, informierte, freiwillige, aktive und separat erkl\u00e4rte Einwilligung von Nutzern k\u00f6nnte dieses Problem vermeiden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Allerdings kann eine solche Einwilligung meist nicht eingeholt werden, da die Erkl\u00e4rung \u00fcber die Datenerhebungen von Google &amp; Co. nahezu unm\u00f6glich sein d\u00fcrfte. Zudem ist die technische Realisierung von Einwilligungsabfragen f\u00fcr Tracking, Cookies und Datentransfers kompliziert und f\u00fchrt nicht selten zu mehr rechtlichen Problemen als ohne Einwilligungsabfrage. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wwwschutz-versus-cookie-loesungen\/\">Problem mit Cookie Bannern <\/a>k\u00f6nnen Sie in unserer Untersuchung hierzu nachlesen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wird auf einer Webseite keine Einwilligung abgefragt, kann dies unangenehme Folgen haben:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item -->\n<li><a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/aufsichtsbehorden-untersagen-google-analytics\/\">Datenschutzbeh\u00f6rden verordnen eine Unterlassung<\/a> unter Androhung eines Bu\u00dfgelds bzw. fordern vorab eine Stellungnahme \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Einsatzes von Tracking Tools, die nicht besonders fruchtbar sein d\u00fcrfte<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li><a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/abmahnung-und-schadenersatzforderung-wegen-google-analytics\/\">Privatpersonen sprechen Abmahnungen aus<\/a><\/li>\n<!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:image -->\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/abmahnung-und-schadenersatzforderung-wegen-google-analytics\/\"><img src=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/abm1.jpg\" alt=\"Abmahnung Google Analytics\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abmahnung einer Privatperson gegen Google Analytics<\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Einwilligung sollte nur als letztes Mittel verwendet werden, wenn keine andere Rechtsgrundlage verf\u00fcgbar ist (was allerdings meist der Fall ist, wenn es um Marketing-Aktivit\u00e4ten geht). Einwilligungspflichtige Datenverarbeitungen haben nicht nur mit Cookies zu tun. Wie Vertreter von Datenschutzbeh\u00f6rden best\u00e4tigen, sind fehlerfreie Einwilligungsabfragen (\"Cookie Popups\") aber ausgesprochen selten anzutreffen. Damit sollte man sie m\u00f6glichst vermeiden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auch wer <strong>Videokonferenzprodukte<\/strong> wie Microsoft Teams oder Zoom einsetzt, muss sicherstellen, dass keine Daten aus der europ\u00e4ischen Union abwandern. Hierzu bed\u00fcrfte es der Garantie durch Microsoft oder Zoom, bevor diese Tools anderen Teilnehmern zug\u00e4nglich gemacht werden. Au\u00dfer, man m\u00f6chte mit Einwilligungen arbeiten, f\u00fcr die aber wiederum das Wissen fehlt, welche Daten beispielsweise Microsoft wie und wo verarbeitet.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sind Sie <strong>Verantwortlicher f\u00fcr eine Webseite<\/strong>, pr\u00fcfen Sie diese jetzt online, um zu sehen, ob Probleme mit dem ung\u00fcltigen Privacy Shield entstehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:buttons {\"layout\":{\"type\":\"flex\",\"justifyContent\":\"center\"}} -->\n<div class=\"wp-block-buttons\"><!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/#online-tool\">Privacy Check f\u00fcr Webseiten<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button --><\/div>\n<!-- \/wp:buttons -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Eine atrtaktive L\u00f6sung zur Absicherung von Webseiten ist der <strong>Volkstarif<\/strong>. Der Volkstarif ist gut und g\u00fcnstig und erm\u00f6glicht beliebig viele Scans einer Webseite. Jeder Scan produziert einen Datenschutzbericht. In diesem Bericht sind L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten genannt, um Probleme mit dem Privacy Shield Wegfall zu vermeiden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:buttons {\"layout\":{\"type\":\"flex\",\"justifyContent\":\"center\"}} -->\n<div class=\"wp-block-buttons\"><!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/awskm\/volkstarif.php\">Zum Volkstarif<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button --><\/div>\n<!-- \/wp:buttons -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:group {\"className\":\"kernaussagen\",\"layout\":{\"type\":\"constrained\"}} -->\n<div class=\"wp-block-group kernaussagen\"><!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kernaussagen dieses Beitrags<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Datenschutz-Standard \"Privacy Shield\" ist ung\u00fcltig, weil er den Schutz von europ\u00e4ischen Daten in den USA nicht ausreichend gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Einsatz von Google- und Facebook-Tools sowie Tools von Anbietern aus L\u00e4ndern ohne Angemessenheitsbeschluss ist laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ohne Einwilligung der Nutzer nicht mehr erlaubt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die USA haben ein zu niedriges Datenschutzniveau, um Daten von EU-B\u00fcrgern sicher zu verarbeiten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Webseiten m\u00fcssen die Nutzer richtig \u00fcber den Einsatz von Tracking-Tools informieren und ihre Einwilligung einholen, sonst drohen hohe Strafen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph {\"align\":\"right\",\"className\":\"kernaussagen_info\"} -->\n<p class=\"has-text-align-right kernaussagen_info\"><a href=\"\/blog\/kernaussagen-infos\/\">\u00dcber diese Kernaussagen<\/a><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div>\n<!-- \/wp:group --><!-- wp:group {\"className\":\"datenschutz-beratung\",\"layout\":{\"type\":\"constrained\"}} -->\n<div class=\"wp-block-group datenschutz-beratung\"><!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenschutz-Optimierung f\u00fcr das Internet<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Harmonisierung von Nutzervorteilen und rechtlichen Anforderungen stellt eine zentrale Herausforderung f\u00fcr jede kommerzielle Webseite dar.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Unser Ansatz zeichnet sich durch pragmatische L\u00f6sungen aus, die sowohl effektiv als auch realistisch sind.  Zu diesem umfassenden Service geh\u00f6rt eine Risikobewertung der eingesetzten Plugins und Tools auf Ihrer Webseite, sowie fundierte fachliche und gegebenenfalls technische Beratung.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Durch unsere kontinuierliche Optimierung des Pr\u00fcfprozesses, der bereits tausende Webseiten umfasst, gew\u00e4hrleisten wir eine effiziente und kosteng\u00fcnstige Pr\u00fcfung Ihrer Webseite. Dies beinhaltet eine transparente Beratungspauschale.  Mit unserem kostenlosen Online-Website-Check erhalten Sie eine grobe \u00dcbersicht \u00fcber den Datenschutz Ihrer Webseite.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sie haben die M\u00f6glichkeit, einen automatisierten Check zu buchen oder einen professionellen Website-Check mit manuellen Expertenpr\u00fcfungen und Beratung durch Dr. Meffert zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:buttons {\"className\":\"buttons\"} -->\n<div class=\"wp-block-buttons buttons\"><!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/wwwschutz-ki-check-public-p4\/start.php\">Webseiten-Check ausf\u00fchren<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button -->\n\n<!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/blog\/ihre-anfrage\">Kontakt<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button --><\/div>\n<!-- \/wp:buttons --><\/div>\n<!-- \/wp:group -->","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1200"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3875,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200\/revisions\/3875"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}