{"id":1377,"date":"2020-08-28T16:53:25","date_gmt":"2020-08-28T14:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/?p=1377"},"modified":"2025-06-24T10:09:01","modified_gmt":"2025-06-24T08:09:01","slug":"die-groessten-datenschutz-missverstaendnisse-im-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/die-groessten-datenschutz-missverstaendnisse-im-internet\/","title":{"rendered":"Die gr\u00f6\u00dften Datenschutz-Missverst\u00e4ndnisse im Internet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Insbesondere wenn es um Datenschutzregeln auf Webseiten geht, existieren zahlreiche Falschinformationen. Viele davon basieren auf fragw\u00fcrdigen Gesch\u00e4ftsmodellen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Datenschutzgrundverordnung gilt seit dem 25.05.2018. Seitdem gibt es einige Aufregung, was die Einhaltung der DSGVO auf Webseiten anbelangt. Dabei ist sie \u00fcberwiegend unbegr\u00fcndet bzw. h\u00e4ngt nicht mit der DSGVO zusammen. Die Liste der Missverst\u00e4ndnisse verr\u00e4t, warum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die gr\u00f6\u00dften DSGVO-Missverst\u00e4ndnisse im Internet<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 1: Die DSGVO ist an allem Schuld<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder dachte, die Welt geht am 25.05.2018 unter, an dem Tag, als die DSGVO tats\u00e4chlich in Kraft trat. Das vorige Bundesdatenschutzgesetz wurde ung\u00fcltig. F\u00fcr Webseiten bedeutete dies f\u00fcr viele, dass nichts mehr erlaubt sei. Insbesondere die Datenschutzerkl\u00e4rung wurde nun wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/urteil-ip-adressen-sind-personenbezogene-daten\/\" data-type=\"post\" data-id=\"126\">seit 2017 gelten IP-Adressen also personenbezogene Daten<\/a>. Dies wurde in Urteilen des EuGH und des BGH h\u00f6chstrichterlich entschieden. 2017 war vor der DSGVO. Es war also schon damals nicht einfach so erlaubt, Tools von Google auf seiner Webseite einzubinden, denn dabei wird die besagte IP-Adresse (Netzwerkadresse) der Besucher der Webseite an Google \u00fcbertragen. Das gilt nat\u00fcrlich analog f\u00fcr alle anderen Anbieter von Tools, wie etwa Facebook, Pinterest, Twitter, Vimeo, YouTube, Fonts.com oder auch eTracker, um nur einige zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die DSGVO war also gar nicht der Grund daf\u00fcr, dass zahlreiche Webseiten (auch heute noch, im Jahre 2020) gegen Datenschutzrichtlinien versto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 2: Die rechtssichere Datenschutzerkl\u00e4rung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele reden fast nur von der Datenschutzerkl\u00e4rung, wenn Sie meinen, dass eine Webseite DSGVO-konform werden soll. Dies ist absoluter Unsinn und Zeichen von Inkompetenz, sofern dies von einem Datenschutz-Dienstleister (DSB oder Anwalt) so verlautbart wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil das Missverst\u00e4ndnis so oft vorkommt, haben wir daf\u00fcr einen eigenen Beitrag erstellt: <a href=\"\/blog\/das-maerchen-von-der-rechtssicheren-datenschutzerklaerung\/\">Das M\u00e4rchen von der rechtssicheren Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzfassung: Die Datenschutzerkl\u00e4rung ist ein Abfallprodukt nach genauer Betrachtung aller Datenschutzvorg\u00e4nge auf einer Webseite. Die auf der Webseite verwendeten Tools, wie Karten, Schriften oder Tracker sind aus unserer Sicht viel wichtiger und kritischer als die Erkl\u00e4rung dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um es ganz plastisch auszudr\u00fccken: Wenn Sie einen Auftragsm\u00f6rder beauftragen, wird es nicht dadurch gesetzm\u00e4\u00dfig, dass Sie dies Ihrem Opfer gegen\u00fcber erk\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 3: Mit Vertr\u00e4gen kann man jedes Tool legitimieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft ist folgende Situation anzutreffen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Jemand setzt ein Tool ein, beispielsweise Zoom oder Vimeo Videos<\/li>\n\n\n\n<li>Derjenige m\u00f6chte es unbedingt einsetzen, also wischt er alle Bedenken Beiseite und sucht nach einer &#8211; in unseren Augen &#8211; fadenscheinigen Begr\u00fcndung, warum dieses Tool ohne Einwilligung erlaubt ist<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Zoom etwa wurde nicht selten behauptet, dass das Tool rechtskonform einsetzbar sei, weil es ja jetzt einen Vertrag mit Zoom g\u00e4be, der dies regele. Dabei wird oft absichtlich vergessen, dass der Cloud Act in Amerika dem amerikanischen Geheimdienst den Zugriff auf Daten amerikanischer Firmen mit deutschen Kunden erlaubt. Dies ist generell nicht mit der DSGVO vereinbar und kann nur durch eine sehr weitreichende Einwilligung des deutschen Nutzers legimitiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 4: Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Webseiten rechtssicher machen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anw\u00e4lte genie\u00dfen bei einem Teil der Bv\u00f6lkerung einen sehr guten Ruf und bei einem anderen Teil einer eher schlechten Ruf. Jedenfalls kann man wohl allgemein behaupten, dass die meisten Anw\u00e4lte wenig bis keine Ahnung von technischen Sachverhalten haben, die auf einer Webseite eine Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher berufen sich Anw\u00e4lte oft auf Missverst\u00e4ndnis 2 (<em>die rechtssichere Datenschutzerkl\u00e4rung<\/em>). Wenn Sie einen Anwalt Ihre Webseite DSGVO-konform machen lassen wollen, passiert folgendes:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Anwalt legt Ihnen einen Fragenkatalog vor, den Sie beantworten m\u00fcssen (siehe hierzu Missverst\u00e4ndnis 6: <em>Webseitenbetreiber wissen, was auf ihrer Webseite los ist<\/em>)<\/li>\n\n\n\n<li>Der Anwalt legt Ihrem Dienstleister, der Ihre Webseite betreut, einen Fragenkatalog vor, den dieser beantworten muss (auch hier gilt Missverst\u00e4ndnis 6)<\/li>\n\n\n\n<li>Der Anwalt gibt Ihnen Empfehlungen aufgrund der von Ihnen erhaltenen Ausk\u00fcnfte und erstellt eine Datenschutzerkl\u00e4rung (siehe hierzu Missverst\u00e4ndnis 5: <em>Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Datenschutzerkl\u00e4rungen erstellen<\/em>)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie Anw\u00e4lte herausfinden wollen, ob von jeder Unterseite einer Webseite die Datenschutzerkl\u00e4rung korrekt verlinkt ist, bleibt bis heute ein R\u00e4tsel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie Ihr Auto reparieren lassen m\u00f6chten, wohin bringen Sie es? Zum Verkehrsrechtsanwalt oder in die Profi-Werkstatt? Fragt Sie die Profi-Werkstatt, was genau repariert werden soll oder erwarten Sie, dass die Werkstatt das selber rausfindet?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 5: Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Datenschutzerkl\u00e4rungen erstellen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Anwalt muss eine Datenschutzerkl\u00e4rung erstellen k\u00f6nnen, weil es ein Rechtstext ist. Das denken viele. Wer einen Rechtstext erstellen soll, sollte aber am besten fachlich \u00fcber das Bescheid wissen, worum es in dem Rechtstext geht. Dass dies bei Datenschutzerkl\u00e4rungen oft nicht der Fall ist, l\u00e4sst sich leicht zeigen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Haben Sie in irgendeiner Datenschutzerkl\u00e4rung f\u00fcr eine Webseite, die Tools amerikanischer Anbieter einsetzt, schon einmal gelesen, dass amerikanische Geheimdienste wegen des Cloud Act Zugriff auf Ihre Daten haben k\u00f6nnen? Diese Information d\u00fcrften die meisten Personen als ausgesprochen relevant  einstufen, zumindest, wenn sie einmal vorhaben, nach Amerika zu reisen. Wer Webseiten besucht, die Amerika-kritisch sind, k\u00f6nnten am Zielflughafen evtl. ein Problem bekommen. Hier nur ein <a href=\"https:\/\/www.urlaubsguru.de\/reisemagazin\/einreise-verweigert-usa-visum-esta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Drittbeitrag zum Nachdenken<\/a>, der das Thema etwas weiter beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 6: Webseitenbetreiber wissen, welche Tools sie einsetzen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In vielen Datenschutzerkl\u00e4rungen ist zu lesen: <em>Wir erheben keine personenbezogenen Daten<\/em>. Diese Aussage ist seit 2017 grunds\u00e4tzlich immer falsch, da IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Bei jedem Aufruf einer Webseite findet also eine Erhebung personenbezogener Daten statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter geht es mit der Einsch\u00e4tzung vieler, die meinen zu wissen, welche Tools sie einsetzen. Analysiert man deren Webseiten genauer, ist in weit mehr als 90% der F\u00e4lle die \u00dcberraschung vorprogrammiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Testen Sie es doch auf die Schnelle einmal selbst:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/#online-tool\">Online Check Ihrer Webseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 12: <em>Unsere Webseite ist sicher<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 7: Datentransfer innerhalb Europa ist erlaubt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Tools europ\u00e4ischer oder deutscher Anbieter einsetzt, macht nichts falsch. Das denken manche. Richtig ist: Ist ein Tool nicht mit dem berechtigten Interesse oder einer Gesetzesgrundlage zu rechtfertigen, ist eine Einwilligung vor Nutzung des Tools erforderlich. Die Einwilligung muss der Besucher der Webseite geben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 8: Cookies sind b\u00f6se<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Cookies gibt es gleich zwei Missverst\u00e4ndnisse, die hier zusammengefasst sind, aber getrennt betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Aussage a: Cookies sind an sich b\u00f6se<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Richtig ist: Technische notwendige Cookies sind unkritisch und sind nicht b\u00f6se. Sie m\u00fcssen auch nicht abw\u00e4hlbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ausage b: Nur f\u00fcr Cookies bedarf es einer Einwilligung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Richtig ist: F\u00fcr Cookies Dritter (Drittpartei-Cookies) bedarf es gem\u00e4\u00df Lesart des <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/cookies-nur-nach-voriger-einwilligung-zulassig\/\" data-type=\"post\" data-id=\"604\">EuGh-Urteils zu planet49<\/a> vom 01.10.2019 einer Einwilligung, die zahlreichen Anforderungen gen\u00fcgen muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem Bedarf es einer Einwilligung, wenn Tracking betrieben wird, egal ob mit oder ohne Cookies. <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/digitaler-fingerabdruck-im-internet\/\" data-type=\"post\" data-id=\"437\">Tracking ist das potentielle Analysieren des Nutzers<\/a> \u00fcber eine Webseite hinweg oder \u00fcber eine Sitzung hinweg. Eine Sitzung ist ein Aufruf einer Webseite, bis man diese oder den Browser wieder schlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 9: Erst seit dem Urteil des EuGH gilt dies und jenes<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesetze sind eher abstrakte Vorgaben, deren Auslegung sich in der Praxis mit der Zeit herauskristallisiert. Urteile interpretieren Gesetze und sagen, was nach Meinung des Gerichts die Interpretation des Gesetzes ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hat der BGH ein Urteil gef\u00e4llt, gilt es f\u00fcr Deutschland ohne weitere Diskussion. Sofern nicht im Einzelfall der EuGH als h\u00f6here Instanz zul\u00e4ssig ist, ist das Urteil endg\u00fcltig bindend. Nicht selten wird vom BGH eine Rechtssache an den EuGH weitergegeben mit der Bitte um Hilfestellung bei der Wahrheitsfindung. Der EuGH f\u00e4llt dann ein Urteil, in dem die Fragen des BGH beantwortet werden und leitet es an den BGH zur\u00fcck. Dieser wird, das kann jeder gesunde Menschenverstand leicht erkennen, meist dem Urteil des EuGH folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesetze gelten ab Inkrafttreten und nicht erst, nachdem ein Urteil Klarheit gebracht hat, wie ein Gesetz auszulegen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 10: Das war jetzt aber \u00fcberraschend, was der EuGH entschieden hat<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Medien liest es sich eben besser, wenn man so tut, als w\u00e4re es eine riesengro\u00dfe \u00dcberraschung gewesen, dass der EuGH entschieden hat, was er entschieden hat. Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Cookie Urteil<\/li>\n\n\n\n<li>Privacy Shield Urteil<\/li>\n\n\n\n<li>Safe Harbor Urteil<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer nur ein wenig nachdenkt, wird schnell zum Schluss kommen, dass der EuGH selbstverst\u00e4ndlich immer im Sinne der Privatpersonen als Dateninhaber ihrer eigenen Daten entscheidet und nur in sehr engen Grenzen Abweichungen von Datenschutzrichtlinien zul\u00e4sst, die die Rechte von Privatpersonen an ihren eigenen Daten st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 11: Webseiten-Checks sind einfach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierzu gibt es zwei h\u00e4ufigere Aussagen von Dienstleistern, die sich in Sachen Datenschutz versuchen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Aussage a: Es gibt gen\u00fcgend freie Tools, mit denen man Webseiten pr\u00fcfen kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Richtig ist: Diese freien Tools sind entweder nicht professionell oder nicht daf\u00fcr gemacht, Datenschutzprobleme auf Webseiten zu erkennen und zu l\u00f6sen. Kostenlos hei\u00dft immer, dass die Qualit\u00e4t nicht gesichert ist. Wie kombininiert man eigentlich die Ergebnisse von drei Tools, die sich teils widersprechen? Wer bezahlt eigentlich die Zeit, die das umst\u00e4ndliche Nutzen eines bunten Strau\u00dfes an Tools kostet?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Aussage b: Wir denken dar\u00fcber nach, selber ein Website Check Tool zu entwickeln.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Richtig ist: Das wird nicht in endlicher Zeit gelingen. Vorher ist entweder Ihr Budget ersch\u00f6pft oder Ihre Geduld. Vielleicht fehlt Ihnen auch einfach das n\u00f6tige Fachwissen aus den Gebieten IT und Datenschutz dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen Sie doch mal, ob Sie die erste Stufe hinbekommen. Ein Online-Tool, welches zuverl\u00e4ssig Datenschutzbefunde liefert und mit allen m\u00f6glichen Arten von unterschiedlichsten Webseiten klarkommt:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/#online-tool\">Website Check starten<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist das gelungen, denken Sie dar\u00fcber nach, wie Sie eine L\u00f6sung f\u00fcr all die gefundene Probleme liefern. Hier sehen Sie einen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"\/beispiel.php\" target=\"_blank\">Beispiel-Datenschutzbericht<\/a>, an dem die Komplexit\u00e4t des Vorhabens erahnt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 12: Unsere Webseite ist sicher<\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir oder unser Datenschutzbeauftragter oder unser Anwalt hat gesagt, dass unsere Webseite datenschutzkonform ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil viel Zeit oder Geld investiert wurde, muss die Webseite sicher sein. Es gibt keine andere M\u00f6glichkeit. Wof\u00fcr sonst h\u00e4tte der Anwalt eine solch hohe Rechnung gestellt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Richtig ist: Ihre Webseite ist mit einer Wahrscheinlichkeit von weit \u00fcber 90% nicht DGVO-konform und bietet die Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr Abmahnungen oder Unterlassungserkl\u00e4rungen und oft auch f\u00fcr Sanktionen durch Aufsichtsbeh\u00f6rden. Wir wollen hier nicht noch einmal auf unseren Online Check hinweisen. Wenn Sie wenige Euro ausgeben wollen und Datenschutz ernst nehmen, schauen Sie sich doch einmal unseren <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/awskm\/agenturtarife.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Volkstarif f\u00fcr Webseiten<\/a> an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider wird gelegentlich von mamchen Dienstleistern die Realit\u00e4t verweigert, weil diese ihre Arbeit nicht richtig gemacht haben. Ein guter Dienstleister wird Ihnen sagen, wenn etwas dessen Kompetenzen \u00fcberschreitet und Sie lieber einen Experten hinzuziehen sollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 14: Cookie Consent Popups sind die L\u00f6sung aller Probleme<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Cookie Popup hat sicher jeder schon einmal gesehen. Es sind entweder Hinweise oder Zustimmungsabfragen. Hinweise auf Cookies sind unserer Ansicht nach unsinnig. Sich auf das Informationsgebot bei Datenerhebung zu berufen klammert aus, dass bereits IP-Adressen diesem Gebot zuzuordnen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was Popups angeht, die eine Einwilligung abfragen, bevor b\u00f6se Tools wie Google Analytics geladen werden: Hier m\u00fcssen wir Sie entt\u00e4uschen. Diese Tools funktionieren nicht, jedenfalls nicht ohne immensen Aufwand Ihrerseits. Viele Anbieter dieser sogenannten Cookie L\u00f6sungen suggerieren Ihnen nur, dass Sie keinen Aufwand haben und durch Einbinden eines magischen Cookie-Scripts eine rechtssichere Webseite erhalten. Das ist absoluter Unsinn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer ausf\u00fchrlichen <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wwwschutz-versus-cookie-loesungen\/\" data-type=\"page\" data-id=\"725\">Untersuchung zu Cookie Consent L\u00f6sungen<\/a> finden Sie sowohl thereotische als auch praktische Beweise, warum diese Cookie Blocker die Webseiten meist verunstalten anstatt sie rechtssicherer zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 15: Einwilligungsabfragen sind rechtssicher<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angenommen, Ihnen gelingt eine technisch funktionierende Einwilligungsabfrage (siehe hierzu auch voriges Missverst\u00e4ndnis). Dann ist Rechtssicherheit leider immer noch in weiter Ferne. F\u00fcr Google Analytics k\u00f6nnen Sie quasi keine rechtssichere Einwilligung abfragen. Dazu m\u00fcssten Sie selber erst einmal wissen, wie Google mit den Daten Ihrer Nutzer umgeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweiter Punkt: Eine Einwilligungsabfrage muss zahlreiche Bedingungen erf\u00fcllen, damit sie als wirksam und somit rechtssicher gelten kann. Hierzu z\u00e4hlen die vorige, informierte, aktive, selektive und unbeeinflusste Entscheidung des Nutzers. Alleine das psychologisch g\u00fcnstigere Darstellen des Zustimmen-Buttons gegen\u00fcber dem Ablehnen-Button w\u00fcrde zu einer angreifbaren Einwilligungsabfrage f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 16: Wir brauchen dieses Tool unbedingt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele meinen, Sie brauchen Google Maps unbedingt auf ihrer Webseite. Warum eigentlich? F\u00fcr die Planung einer Anfahrt reicht ein Button, der in einem neuen Fenster, au\u00dferhalb Ihrer Zust\u00e4ndigkeit, eine Karte anzeigt und die Zieladresse vorbelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer, bitte sch\u00f6n, m\u00f6chte denn beim Besuchen Ihrer Webseite unbedingt Ihren Firmenstandort auf einer eher abstrakten Karte sehen? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch krasser verh\u00e4lt es sich mit Google Analytics: So gut wie kein einziges kleines oder mittelst\u00e4ndisches Unternehmen erreicht mit Google Analytics mehr Umsatz. F\u00fcr die Messung des Besucherstroms gibt es unkritischere Alternativen. Und zu AdWords, einer an sich nicht besonders gut konvertierenden Werbeform, tr\u00e4gt Google Analytics nicht wirklich viel bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist der Nutzen von auf einer Webseite eingebetteten Videos, die zudem auf einem PC Bildschirm mickrig dargestellt werden? Gerne beraten wir unsere Kunden bez\u00fcglich des Nutzens einzelner Tools und zu Alternativen. Entscheiden Sie dann selbst, ob der Nutzen das rechtliche Risiko \u00fcbertrifft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 17: Der Datenschutzgenerator<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gr\u00f6\u00dfte Fluch der Neuzeit sind Datenschutzgeneratoren, eine Idee geboren, um m\u00f6glichst viele Backlinks einzusammeln. Es klingt so einfach: Sie beantworten eine ganze Reihe von Fragen und am Ende kommt die angeblich fertige Datenschutzerkl\u00e4rung heraus. Diese binden Sie auf Ihrer Webseite ein und sie ist rechtssicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Problem 1: Sie wissen nicht, welche Tools auf Ihrer Webseite eingesetzt werden. Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 6: <em>Webseiten-Betreiber wissen, welche Tools sie auf ihrer Webseite einsetzen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Problem 2: Es gibt zig tausend Tools. Wie soll ein Generator diese mit wenigen Fragen erfassen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Problem 3: Datenschutzregeln fordern weit mehr als nur eine Datenschutzerkl\u00e4rung. Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 2: <em>Die rechtssichere Datenschutzerkl\u00e4rung<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Problem 4: Anw\u00e4lte sind nicht unbedingt pr\u00e4destiniert, um f\u00fcr technische Objekte wie Webseiten Rechtstexte zu erstellen. Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 4: <em>Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Webseiten rechtssicher machen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil Datenschutzgeneratoren so ein Blendwerk sind, haben wir diesem Ph\u00e4nomen einen <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/datenschutzgeneratoren-sind-unsicher\/\" data-type=\"post\" data-id=\"334\">eigenen Artikel<\/a> gewidmet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussfolgerung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Datenschutz auf Webseiten gelingt nur, wenn ein Experten sich darum k\u00fcmmert. Nutzen Sie unser Tool um zu sehen, ob zumindest grundlegend alles auf Ihrer Webseite passt.  Behauptet Ihre Agentur oder Ihr DSB, dass die mit dem Tool gefundenen Verst\u00f6\u00dfe keine seien, lesen Sie Missverst\u00e4ndnis 12. Noch besser: Bitten Sie Ihren Dienstleister um eine Best\u00e4tigung, dass er f\u00fcr Ihre Webseite gerade steht. So finden Sie ganz schnell heraus, wie ernst dessen Aussagen in Wirlichkeit sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>PS: Zwischen Missverst\u00e4ndnis 12 und 14 fehlt eine Nummer, genauso wie in vielen Hotels, die die Zimmernummer 13 nicht vergeben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group kernaussagen\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kernaussagen dieses Beitrags<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Webseiten machen Fehler beim Datenschutz, die schon vor der DSGVO existierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Menschen verstehen die DSGVO nicht richtig und lassen sich von Anw\u00e4lten oder falschen Informationen t\u00e4uschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Unternehmen denken falsch \u00fcber Datenschutz und glauben, dass einfache L\u00f6sungen wie Cookie-Popups oder kostenlose Tools ausreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Datenschutz-Generatoren und einfache Cookie-L\u00f6sungen sind nicht zuverl\u00e4ssig und k\u00f6nnen rechtliche Probleme verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Datenschutz auf Webseiten funktioniert nur mit Experten, da es komplex ist und viele Tools und Regeln gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph\"><a href=\"\/blog\/kernaussagen-infos\/\">\u00dcber diese Kernaussagen<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group datenschutz-beratung\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenschutz-Checks<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erfolg einer kommerziellen Webseite h\u00e4ngt von der Balance zwischen Nutzen und rechtlichen Risiken ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Ziel ist es, praktikable L\u00f6sungen zu entwickeln, die sowohl effektiv sind als auch den rechtlichen Anforderungen entsprechen. Dazu geh\u00f6rt eine Risikoanalyse der auf Ihrer Webseite eingesetzten Plugins und Tools sowie eine fundierte fachliche und bei Bedarf auch technische Beratung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch unsere langj\u00e4hrige Erfahrung und optimierten Prozesse k\u00f6nnen wir Webseiten zuverl\u00e4ssig und kosteng\u00fcnstig pr\u00fcfen.  Die Pr\u00fcfung beinhaltet eine Beratungspauschale.  Mit unserem kostenlosen Online-Website-Check k\u00f6nnen Sie Ihre Webseite vorab grob auf m\u00f6gliche Schwachstellen hin \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie haben die M\u00f6glichkeit, einen automatisierten Check zu buchen oder einen professionellen Website-Check mit manuellen Expertenpr\u00fcfungen und Beratung durch Dr. Meffert zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/wwwschutz-ki-check-public-p4\/start.php\">Website-Check starten<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/blog\/ihre-anfrage\">Beratung<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datenschutz im Internet ist komplexer als gedacht. Fehlende Expertise f\u00fchrt zu falschen Interpretationen und Datenschutzfehlern, einfache L\u00f6sungen sind oft unzureichend. Expertenwissen ist unerl\u00e4sslich.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1384,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1,7,5],"tags":[],"class_list":["post-1377","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-datenschutz","category-fragen","entry"],"blocks":"<!-- wp:paragraph -->\n<p><em>Insbesondere wenn es um Datenschutzregeln auf Webseiten geht, existieren zahlreiche Falschinformationen. Viele davon basieren auf fragw\u00fcrdigen Gesch\u00e4ftsmodellen.<\/em><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Datenschutzgrundverordnung gilt seit dem 25.05.2018. Seitdem gibt es einige Aufregung, was die Einhaltung der DSGVO auf Webseiten anbelangt. Dabei ist sie \u00fcberwiegend unbegr\u00fcndet bzw. h\u00e4ngt nicht mit der DSGVO zusammen. Die Liste der Missverst\u00e4ndnisse verr\u00e4t, warum.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die gr\u00f6\u00dften DSGVO-Missverst\u00e4ndnisse im Internet<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 1: Die DSGVO ist an allem Schuld<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Jeder dachte, die Welt geht am 25.05.2018 unter, an dem Tag, als die DSGVO tats\u00e4chlich in Kraft trat. Das vorige Bundesdatenschutzgesetz wurde ung\u00fcltig. F\u00fcr Webseiten bedeutete dies f\u00fcr viele, dass nichts mehr erlaubt sei. Insbesondere die Datenschutzerkl\u00e4rung wurde nun wichtig.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bereits <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/urteil-ip-adressen-sind-personenbezogene-daten\/\" data-type=\"post\" data-id=\"126\">seit 2017 gelten IP-Adressen also personenbezogene Daten<\/a>. Dies wurde in Urteilen des EuGH und des BGH h\u00f6chstrichterlich entschieden. 2017 war vor der DSGVO. Es war also schon damals nicht einfach so erlaubt, Tools von Google auf seiner Webseite einzubinden, denn dabei wird die besagte IP-Adresse (Netzwerkadresse) der Besucher der Webseite an Google \u00fcbertragen. Das gilt nat\u00fcrlich analog f\u00fcr alle anderen Anbieter von Tools, wie etwa Facebook, Pinterest, Twitter, Vimeo, YouTube, Fonts.com oder auch eTracker, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die DSGVO war also gar nicht der Grund daf\u00fcr, dass zahlreiche Webseiten (auch heute noch, im Jahre 2020) gegen Datenschutzrichtlinien versto\u00dfen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 2: Die rechtssichere Datenschutzerkl\u00e4rung<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Viele reden fast nur von der Datenschutzerkl\u00e4rung, wenn Sie meinen, dass eine Webseite DSGVO-konform werden soll. Dies ist absoluter Unsinn und Zeichen von Inkompetenz, sofern dies von einem Datenschutz-Dienstleister (DSB oder Anwalt) so verlautbart wird.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Weil das Missverst\u00e4ndnis so oft vorkommt, haben wir daf\u00fcr einen eigenen Beitrag erstellt: <a href=\"\/blog\/das-maerchen-von-der-rechtssicheren-datenschutzerklaerung\/\">Das M\u00e4rchen von der rechtssicheren Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Kurzfassung: Die Datenschutzerkl\u00e4rung ist ein Abfallprodukt nach genauer Betrachtung aller Datenschutzvorg\u00e4nge auf einer Webseite. Die auf der Webseite verwendeten Tools, wie Karten, Schriften oder Tracker sind aus unserer Sicht viel wichtiger und kritischer als die Erkl\u00e4rung dazu.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Um es ganz plastisch auszudr\u00fccken: Wenn Sie einen Auftragsm\u00f6rder beauftragen, wird es nicht dadurch gesetzm\u00e4\u00dfig, dass Sie dies Ihrem Opfer gegen\u00fcber erk\u00e4ren.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 3: Mit Vertr\u00e4gen kann man jedes Tool legitimieren<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Oft ist folgende Situation anzutreffen:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item -->\n<li>Jemand setzt ein Tool ein, beispielsweise Zoom oder Vimeo Videos<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Derjenige m\u00f6chte es unbedingt einsetzen, also wischt er alle Bedenken Beiseite und sucht nach einer - in unseren Augen - fadenscheinigen Begr\u00fcndung, warum dieses Tool ohne Einwilligung erlaubt ist<\/li>\n<!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>F\u00fcr Zoom etwa wurde nicht selten behauptet, dass das Tool rechtskonform einsetzbar sei, weil es ja jetzt einen Vertrag mit Zoom g\u00e4be, der dies regele. Dabei wird oft absichtlich vergessen, dass der Cloud Act in Amerika dem amerikanischen Geheimdienst den Zugriff auf Daten amerikanischer Firmen mit deutschen Kunden erlaubt. Dies ist generell nicht mit der DSGVO vereinbar und kann nur durch eine sehr weitreichende Einwilligung des deutschen Nutzers legimitiert werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 4: Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Webseiten rechtssicher machen<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Anw\u00e4lte genie\u00dfen bei einem Teil der Bv\u00f6lkerung einen sehr guten Ruf und bei einem anderen Teil einer eher schlechten Ruf. Jedenfalls kann man wohl allgemein behaupten, dass die meisten Anw\u00e4lte wenig bis keine Ahnung von technischen Sachverhalten haben, die auf einer Webseite eine Rolle spielen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Daher berufen sich Anw\u00e4lte oft auf Missverst\u00e4ndnis 2 (<em>die rechtssichere Datenschutzerkl\u00e4rung<\/em>). Wenn Sie einen Anwalt Ihre Webseite DSGVO-konform machen lassen wollen, passiert folgendes:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item -->\n<li>Der Anwalt legt Ihnen einen Fragenkatalog vor, den Sie beantworten m\u00fcssen (siehe hierzu Missverst\u00e4ndnis 6: <em>Webseitenbetreiber wissen, was auf ihrer Webseite los ist<\/em>)<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Der Anwalt legt Ihrem Dienstleister, der Ihre Webseite betreut, einen Fragenkatalog vor, den dieser beantworten muss (auch hier gilt Missverst\u00e4ndnis 6)<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Der Anwalt gibt Ihnen Empfehlungen aufgrund der von Ihnen erhaltenen Ausk\u00fcnfte und erstellt eine Datenschutzerkl\u00e4rung (siehe hierzu Missverst\u00e4ndnis 5: <em>Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Datenschutzerkl\u00e4rungen erstellen<\/em>)<\/li>\n<!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wie Anw\u00e4lte herausfinden wollen, ob von jeder Unterseite einer Webseite die Datenschutzerkl\u00e4rung korrekt verlinkt ist, bleibt bis heute ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wenn Sie Ihr Auto reparieren lassen m\u00f6chten, wohin bringen Sie es? Zum Verkehrsrechtsanwalt oder in die Profi-Werkstatt? Fragt Sie die Profi-Werkstatt, was genau repariert werden soll oder erwarten Sie, dass die Werkstatt das selber rausfindet?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 5: Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Datenschutzerkl\u00e4rungen erstellen<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ein Anwalt muss eine Datenschutzerkl\u00e4rung erstellen k\u00f6nnen, weil es ein Rechtstext ist. Das denken viele. Wer einen Rechtstext erstellen soll, sollte aber am besten fachlich \u00fcber das Bescheid wissen, worum es in dem Rechtstext geht. Dass dies bei Datenschutzerkl\u00e4rungen oft nicht der Fall ist, l\u00e4sst sich leicht zeigen:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Haben Sie in irgendeiner Datenschutzerkl\u00e4rung f\u00fcr eine Webseite, die Tools amerikanischer Anbieter einsetzt, schon einmal gelesen, dass amerikanische Geheimdienste wegen des Cloud Act Zugriff auf Ihre Daten haben k\u00f6nnen? Diese Information d\u00fcrften die meisten Personen als ausgesprochen relevant  einstufen, zumindest, wenn sie einmal vorhaben, nach Amerika zu reisen. Wer Webseiten besucht, die Amerika-kritisch sind, k\u00f6nnten am Zielflughafen evtl. ein Problem bekommen. Hier nur ein <a href=\"https:\/\/www.urlaubsguru.de\/reisemagazin\/einreise-verweigert-usa-visum-esta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Drittbeitrag zum Nachdenken<\/a>, der das Thema etwas weiter beleuchtet.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 6: Webseitenbetreiber wissen, welche Tools sie einsetzen<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In vielen Datenschutzerkl\u00e4rungen ist zu lesen: <em>Wir erheben keine personenbezogenen Daten<\/em>. Diese Aussage ist seit 2017 grunds\u00e4tzlich immer falsch, da IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Bei jedem Aufruf einer Webseite findet also eine Erhebung personenbezogener Daten statt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Weiter geht es mit der Einsch\u00e4tzung vieler, die meinen zu wissen, welche Tools sie einsetzen. Analysiert man deren Webseiten genauer, ist in weit mehr als 90% der F\u00e4lle die \u00dcberraschung vorprogrammiert.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Testen Sie es doch auf die Schnelle einmal selbst:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:buttons {\"layout\":{\"type\":\"flex\",\"justifyContent\":\"center\"}} -->\n<div class=\"wp-block-buttons\"><!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/#online-tool\">Online Check Ihrer Webseite<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button --><\/div>\n<!-- \/wp:buttons -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 12: <em>Unsere Webseite ist sicher<\/em><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 7: Datentransfer innerhalb Europa ist erlaubt<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wer Tools europ\u00e4ischer oder deutscher Anbieter einsetzt, macht nichts falsch. Das denken manche. Richtig ist: Ist ein Tool nicht mit dem berechtigten Interesse oder einer Gesetzesgrundlage zu rechtfertigen, ist eine Einwilligung vor Nutzung des Tools erforderlich. Die Einwilligung muss der Besucher der Webseite geben.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 8: Cookies sind b\u00f6se<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zu Cookies gibt es gleich zwei Missverst\u00e4ndnisse, die hier zusammengefasst sind, aber getrennt betrachtet werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Aussage a: Cookies sind an sich b\u00f6se<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Richtig ist: Technische notwendige Cookies sind unkritisch und sind nicht b\u00f6se. Sie m\u00fcssen auch nicht abw\u00e4hlbar sein.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Ausage b: Nur f\u00fcr Cookies bedarf es einer Einwilligung<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Richtig ist: F\u00fcr Cookies Dritter (Drittpartei-Cookies) bedarf es gem\u00e4\u00df Lesart des <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/cookies-nur-nach-voriger-einwilligung-zulassig\/\" data-type=\"post\" data-id=\"604\">EuGh-Urteils zu planet49<\/a> vom 01.10.2019 einer Einwilligung, die zahlreichen Anforderungen gen\u00fcgen muss.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Au\u00dferdem Bedarf es einer Einwilligung, wenn Tracking betrieben wird, egal ob mit oder ohne Cookies. <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/digitaler-fingerabdruck-im-internet\/\" data-type=\"post\" data-id=\"437\">Tracking ist das potentielle Analysieren des Nutzers<\/a> \u00fcber eine Webseite hinweg oder \u00fcber eine Sitzung hinweg. Eine Sitzung ist ein Aufruf einer Webseite, bis man diese oder den Browser wieder schlie\u00dft.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 9: Erst seit dem Urteil des EuGH gilt dies und jenes<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gesetze sind eher abstrakte Vorgaben, deren Auslegung sich in der Praxis mit der Zeit herauskristallisiert. Urteile interpretieren Gesetze und sagen, was nach Meinung des Gerichts die Interpretation des Gesetzes ist.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Hat der BGH ein Urteil gef\u00e4llt, gilt es f\u00fcr Deutschland ohne weitere Diskussion. Sofern nicht im Einzelfall der EuGH als h\u00f6here Instanz zul\u00e4ssig ist, ist das Urteil endg\u00fcltig bindend. Nicht selten wird vom BGH eine Rechtssache an den EuGH weitergegeben mit der Bitte um Hilfestellung bei der Wahrheitsfindung. Der EuGH f\u00e4llt dann ein Urteil, in dem die Fragen des BGH beantwortet werden und leitet es an den BGH zur\u00fcck. Dieser wird, das kann jeder gesunde Menschenverstand leicht erkennen, meist dem Urteil des EuGH folgen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gesetze gelten ab Inkrafttreten und nicht erst, nachdem ein Urteil Klarheit gebracht hat, wie ein Gesetz auszulegen ist.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 10: Das war jetzt aber \u00fcberraschend, was der EuGH entschieden hat<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In den Medien liest es sich eben besser, wenn man so tut, als w\u00e4re es eine riesengro\u00dfe \u00dcberraschung gewesen, dass der EuGH entschieden hat, was er entschieden hat. Beispiele:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item -->\n<li>Cookie Urteil<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Privacy Shield Urteil<\/li>\n<!-- \/wp:list-item -->\n\n<!-- wp:list-item -->\n<li>Safe Harbor Urteil<\/li>\n<!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wer nur ein wenig nachdenkt, wird schnell zum Schluss kommen, dass der EuGH selbstverst\u00e4ndlich immer im Sinne der Privatpersonen als Dateninhaber ihrer eigenen Daten entscheidet und nur in sehr engen Grenzen Abweichungen von Datenschutzrichtlinien zul\u00e4sst, die die Rechte von Privatpersonen an ihren eigenen Daten st\u00e4rken.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 11: Webseiten-Checks sind einfach<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Hierzu gibt es zwei h\u00e4ufigere Aussagen von Dienstleistern, die sich in Sachen Datenschutz versuchen wollen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Aussage a: Es gibt gen\u00fcgend freie Tools, mit denen man Webseiten pr\u00fcfen kann.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Richtig ist: Diese freien Tools sind entweder nicht professionell oder nicht daf\u00fcr gemacht, Datenschutzprobleme auf Webseiten zu erkennen und zu l\u00f6sen. Kostenlos hei\u00dft immer, dass die Qualit\u00e4t nicht gesichert ist. Wie kombininiert man eigentlich die Ergebnisse von drei Tools, die sich teils widersprechen? Wer bezahlt eigentlich die Zeit, die das umst\u00e4ndliche Nutzen eines bunten Strau\u00dfes an Tools kostet?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Aussage b: Wir denken dar\u00fcber nach, selber ein Website Check Tool zu entwickeln.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Richtig ist: Das wird nicht in endlicher Zeit gelingen. Vorher ist entweder Ihr Budget ersch\u00f6pft oder Ihre Geduld. Vielleicht fehlt Ihnen auch einfach das n\u00f6tige Fachwissen aus den Gebieten IT und Datenschutz dazu.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Schauen Sie doch mal, ob Sie die erste Stufe hinbekommen. Ein Online-Tool, welches zuverl\u00e4ssig Datenschutzbefunde liefert und mit allen m\u00f6glichen Arten von unterschiedlichsten Webseiten klarkommt:<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:buttons {\"layout\":{\"type\":\"flex\",\"justifyContent\":\"center\"}} -->\n<div class=\"wp-block-buttons\"><!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/#online-tool\">Website Check starten<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button --><\/div>\n<!-- \/wp:buttons -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ist das gelungen, denken Sie dar\u00fcber nach, wie Sie eine L\u00f6sung f\u00fcr all die gefundene Probleme liefern. Hier sehen Sie einen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"\/beispiel.php\" target=\"_blank\">Beispiel-Datenschutzbericht<\/a>, an dem die Komplexit\u00e4t des Vorhabens erahnt werden kann.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 12: Unsere Webseite ist sicher<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:quote -->\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir oder unser Datenschutzbeauftragter oder unser Anwalt hat gesagt, dass unsere Webseite datenschutzkonform ist.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/blockquote>\n<!-- \/wp:quote -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Weil viel Zeit oder Geld investiert wurde, muss die Webseite sicher sein. Es gibt keine andere M\u00f6glichkeit. Wof\u00fcr sonst h\u00e4tte der Anwalt eine solch hohe Rechnung gestellt?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Richtig ist: Ihre Webseite ist mit einer Wahrscheinlichkeit von weit \u00fcber 90% nicht DGVO-konform und bietet die Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr Abmahnungen oder Unterlassungserkl\u00e4rungen und oft auch f\u00fcr Sanktionen durch Aufsichtsbeh\u00f6rden. Wir wollen hier nicht noch einmal auf unseren Online Check hinweisen. Wenn Sie wenige Euro ausgeben wollen und Datenschutz ernst nehmen, schauen Sie sich doch einmal unseren <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/awskm\/agenturtarife.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Volkstarif f\u00fcr Webseiten<\/a> an.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Leider wird gelegentlich von mamchen Dienstleistern die Realit\u00e4t verweigert, weil diese ihre Arbeit nicht richtig gemacht haben. Ein guter Dienstleister wird Ihnen sagen, wenn etwas dessen Kompetenzen \u00fcberschreitet und Sie lieber einen Experten hinzuziehen sollten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 14: Cookie Consent Popups sind die L\u00f6sung aller Probleme<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ein Cookie Popup hat sicher jeder schon einmal gesehen. Es sind entweder Hinweise oder Zustimmungsabfragen. Hinweise auf Cookies sind unserer Ansicht nach unsinnig. Sich auf das Informationsgebot bei Datenerhebung zu berufen klammert aus, dass bereits IP-Adressen diesem Gebot zuzuordnen w\u00e4ren.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Was Popups angeht, die eine Einwilligung abfragen, bevor b\u00f6se Tools wie Google Analytics geladen werden: Hier m\u00fcssen wir Sie entt\u00e4uschen. Diese Tools funktionieren nicht, jedenfalls nicht ohne immensen Aufwand Ihrerseits. Viele Anbieter dieser sogenannten Cookie L\u00f6sungen suggerieren Ihnen nur, dass Sie keinen Aufwand haben und durch Einbinden eines magischen Cookie-Scripts eine rechtssichere Webseite erhalten. Das ist absoluter Unsinn.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In einer ausf\u00fchrlichen <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wwwschutz-versus-cookie-loesungen\/\" data-type=\"page\" data-id=\"725\">Untersuchung zu Cookie Consent L\u00f6sungen<\/a> finden Sie sowohl thereotische als auch praktische Beweise, warum diese Cookie Blocker die Webseiten meist verunstalten anstatt sie rechtssicherer zu machen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 15: Einwilligungsabfragen sind rechtssicher<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Angenommen, Ihnen gelingt eine technisch funktionierende Einwilligungsabfrage (siehe hierzu auch voriges Missverst\u00e4ndnis). Dann ist Rechtssicherheit leider immer noch in weiter Ferne. F\u00fcr Google Analytics k\u00f6nnen Sie quasi keine rechtssichere Einwilligung abfragen. Dazu m\u00fcssten Sie selber erst einmal wissen, wie Google mit den Daten Ihrer Nutzer umgeht.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zweiter Punkt: Eine Einwilligungsabfrage muss zahlreiche Bedingungen erf\u00fcllen, damit sie als wirksam und somit rechtssicher gelten kann. Hierzu z\u00e4hlen die vorige, informierte, aktive, selektive und unbeeinflusste Entscheidung des Nutzers. Alleine das psychologisch g\u00fcnstigere Darstellen des Zustimmen-Buttons gegen\u00fcber dem Ablehnen-Button w\u00fcrde zu einer angreifbaren Einwilligungsabfrage f\u00fchren.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 16: Wir brauchen dieses Tool unbedingt<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Viele meinen, Sie brauchen Google Maps unbedingt auf ihrer Webseite. Warum eigentlich? F\u00fcr die Planung einer Anfahrt reicht ein Button, der in einem neuen Fenster, au\u00dferhalb Ihrer Zust\u00e4ndigkeit, eine Karte anzeigt und die Zieladresse vorbelegt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wer, bitte sch\u00f6n, m\u00f6chte denn beim Besuchen Ihrer Webseite unbedingt Ihren Firmenstandort auf einer eher abstrakten Karte sehen? <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Noch krasser verh\u00e4lt es sich mit Google Analytics: So gut wie kein einziges kleines oder mittelst\u00e4ndisches Unternehmen erreicht mit Google Analytics mehr Umsatz. F\u00fcr die Messung des Besucherstroms gibt es unkritischere Alternativen. Und zu AdWords, einer an sich nicht besonders gut konvertierenden Werbeform, tr\u00e4gt Google Analytics nicht wirklich viel bei.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Was ist der Nutzen von auf einer Webseite eingebetteten Videos, die zudem auf einem PC Bildschirm mickrig dargestellt werden? Gerne beraten wir unsere Kunden bez\u00fcglich des Nutzens einzelner Tools und zu Alternativen. Entscheiden Sie dann selbst, ob der Nutzen das rechtliche Risiko \u00fcbertrifft.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missverst\u00e4ndnis 17: Der Datenschutzgenerator<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Fluch der Neuzeit sind Datenschutzgeneratoren, eine Idee geboren, um m\u00f6glichst viele Backlinks einzusammeln. Es klingt so einfach: Sie beantworten eine ganze Reihe von Fragen und am Ende kommt die angeblich fertige Datenschutzerkl\u00e4rung heraus. Diese binden Sie auf Ihrer Webseite ein und sie ist rechtssicher.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Problem 1: Sie wissen nicht, welche Tools auf Ihrer Webseite eingesetzt werden. Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 6: <em>Webseiten-Betreiber wissen, welche Tools sie auf ihrer Webseite einsetzen<\/em>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Problem 2: Es gibt zig tausend Tools. Wie soll ein Generator diese mit wenigen Fragen erfassen k\u00f6nnen?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Problem 3: Datenschutzregeln fordern weit mehr als nur eine Datenschutzerkl\u00e4rung. Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 2: <em>Die rechtssichere Datenschutzerkl\u00e4rung<\/em>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Problem 4: Anw\u00e4lte sind nicht unbedingt pr\u00e4destiniert, um f\u00fcr technische Objekte wie Webseiten Rechtstexte zu erstellen. Siehe auch Missverst\u00e4ndnis 4: <em>Anw\u00e4lte k\u00f6nnen Webseiten rechtssicher machen<\/em>.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Weil Datenschutzgeneratoren so ein Blendwerk sind, haben wir diesem Ph\u00e4nomen einen <a href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/datenschutzgeneratoren-sind-unsicher\/\" data-type=\"post\" data-id=\"334\">eigenen Artikel<\/a> gewidmet.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussfolgerung<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Datenschutz auf Webseiten gelingt nur, wenn ein Experten sich darum k\u00fcmmert. Nutzen Sie unser Tool um zu sehen, ob zumindest grundlegend alles auf Ihrer Webseite passt.  Behauptet Ihre Agentur oder Ihr DSB, dass die mit dem Tool gefundenen Verst\u00f6\u00dfe keine seien, lesen Sie Missverst\u00e4ndnis 12. Noch besser: Bitten Sie Ihren Dienstleister um eine Best\u00e4tigung, dass er f\u00fcr Ihre Webseite gerade steht. So finden Sie ganz schnell heraus, wie ernst dessen Aussagen in Wirlichkeit sind.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><em>PS: Zwischen Missverst\u00e4ndnis 12 und 14 fehlt eine Nummer, genauso wie in vielen Hotels, die die Zimmernummer 13 nicht vergeben.<\/em><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:group {\"className\":\"kernaussagen\",\"layout\":{\"type\":\"constrained\"}} -->\n<div class=\"wp-block-group kernaussagen\"><!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kernaussagen dieses Beitrags<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Viele Webseiten machen Fehler beim Datenschutz, die schon vor der DSGVO existierten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Viele Menschen verstehen die DSGVO nicht richtig und lassen sich von Anw\u00e4lten oder falschen Informationen t\u00e4uschen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Viele Unternehmen denken falsch \u00fcber Datenschutz und glauben, dass einfache L\u00f6sungen wie Cookie-Popups oder kostenlose Tools ausreichen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Datenschutz-Generatoren und einfache Cookie-L\u00f6sungen sind nicht zuverl\u00e4ssig und k\u00f6nnen rechtliche Probleme verursachen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Datenschutz auf Webseiten funktioniert nur mit Experten, da es komplex ist und viele Tools und Regeln gibt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph {\"align\":\"right\",\"className\":\"kernaussagen_info\"} -->\n<p class=\"has-text-align-right kernaussagen_info\"><a href=\"\/blog\/kernaussagen-infos\/\">\u00dcber diese Kernaussagen<\/a><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph --><\/div>\n<!-- \/wp:group -->\n\n<!-- wp:group {\"className\":\"datenschutz-beratung\",\"layout\":{\"type\":\"constrained\"}} -->\n<div class=\"wp-block-group datenschutz-beratung\"><!-- wp:heading -->\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenschutz-Checks<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Erfolg einer kommerziellen Webseite h\u00e4ngt von der Balance zwischen Nutzen und rechtlichen Risiken ab.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Unser Ziel ist es, praktikable L\u00f6sungen zu entwickeln, die sowohl effektiv sind als auch den rechtlichen Anforderungen entsprechen. Dazu geh\u00f6rt eine Risikoanalyse der auf Ihrer Webseite eingesetzten Plugins und Tools sowie eine fundierte fachliche und bei Bedarf auch technische Beratung.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Durch unsere langj\u00e4hrige Erfahrung und optimierten Prozesse k\u00f6nnen wir Webseiten zuverl\u00e4ssig und kosteng\u00fcnstig pr\u00fcfen.  Die Pr\u00fcfung beinhaltet eine Beratungspauschale.  Mit unserem kostenlosen Online-Website-Check k\u00f6nnen Sie Ihre Webseite vorab grob auf m\u00f6gliche Schwachstellen hin \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sie haben die M\u00f6glichkeit, einen automatisierten Check zu buchen oder einen professionellen Website-Check mit manuellen Expertenpr\u00fcfungen und Beratung durch Dr. Meffert zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:buttons {\"className\":\"buttons\"} -->\n<div class=\"wp-block-buttons buttons\"><!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/wwwschutz.de\/demo\/wwwschutz-ki-check-public-p4\/start.php\">Website-Check starten<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button -->\n\n<!-- wp:button -->\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"\/blog\/ihre-anfrage\">Beratung<\/a><\/div>\n<!-- \/wp:button --><\/div>\n<!-- \/wp:buttons --><\/div>\n<!-- \/wp:group -->","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1377"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3876,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1377\/revisions\/3876"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1384"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwschutz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}