Kategorien: KI-News und Archiv
Das Wichtigste:Google stellt mit Gemini 2.0 Flash Experimental eine neue KI vor, die Bilder durch Textbefehle bearbeiten kann. Microsoft arbeitet an einer Lösung, da ein Windows 11 Update die KI-Assistentin „Microsoft Copilot“ deinstallieren kann. KI wird in der Wissenschaft eingesetzt, aber es gibt Bedenken, dass sie von Problemen im Verlagswesen ablenkt. KI-gestützte Technologien werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, von der Waldbrandbekämpfung bis zur Musikproduktion und der Bewerbungssuche.
Hier sind die top 9 News
Gemini Flash: Viel Wirbel um Googles neue Bild-KI
Google hat ein neues KI-Modell namens „Gemini 2.0 Flash Experimental“ vorgestellt, das Bilder durch Textbefehle bearbeiten kann. Im Gegensatz zu anderen KI-Modellen, die nur neue Bilder generieren können, ermöglicht Gemini 2.0 die direkte Bearbeitung bestehender Bilder. Nutzer können zum Beispiel Kleidung in virtuellen Bildern tauschen, Wasserzeichen entfernen oder Personen in Achterbahnen einsetzen.
Obwohl die Bildqualität noch nicht die von Konkurrenten erreicht, revolutioniert die Integration der Bildbearbeitung in das Chatfenster die Grafik- und Designwelt. Laien können nun komplexe Manipulationen in wenigen Sekunden durchführen, die zuvor Expertenwissen und Zeit benötigten.
Windows 11: Copilot-KI durch März-Patch deinstalliert – Nutzer fordern dauerhafte Entfernungsmöglichkeit
Ein kürzlich erschienenes Windows 11 Update kann dazu führen, dass die integrierte KI-Assistentin „Microsoft Copilot“ deinstalliert wird. Microsoft ist sich des Problems bewusst und arbeitet an einer Lösung. Betroffene Nutzer können Copilot über den Microsoft Store wieder installieren. Einige Nutzer wünschen sich jedoch eine dauerhafte Möglichkeit, Copilot zu entfernen.
Schreibtischrebellion: Wissenschaftliche Publikationen
In der wissenschaftlichen Welt sorgt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für Kontroversen. Während KI selbst nicht als das größte Problem angesehen wird, befürchten viele, dass sie von tieferliegenden Problemen im Verlagswesen ablenkt. Redaktionen kritisieren den Einfluss gewinnorientierter Verlage, die zunehmend die Kontrolle über wissenschaftliche Publikationen übernehmen und die akademische Freiheit untergraben. Der Einsatz von KI in der Produktion von Fachzeitschriften wird als zusätzliches Problem gesehen, das die Qualitätssicherung und die wissenschaftliche Integrität gefährden könnte.
KI-basierte Waldbrandbekämpfung: Frühzeitige Waldbrand-Erkennung durch Satelliten: Ein KI-gestütztes System
Google und das deutsche Start-up Ororatech setzen Künstliche Intelligenz ein, um Waldbrände frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Beide Unternehmen bauen Satellitennetze auf, die Brände bereits ab einer Größe von fünf mal fünf Metern erkennen und hochauflösende Bilder alle 20 Minuten liefern. KI-gestützte Analysen der Satellitenbilder ermöglichen eine präzise Prognose von Feuerverläufen und unterstützen die Brandbekämpfung in Echtzeit. Ororatech kooperiert mit Google und anderen Partnern, um ein Archiv mit historischen Branddaten aufzubauen und so die Prognosegenauigkeit weiter zu verbessern. Waldbrände nehmen weltweit zu, insbesondere durch den Klimawandel, und die Satellitenüberwachung ist ein wichtiges Instrument zur Frühwarnung und Bekämpfung dieser Gefahr.
KI-Innovation: Fortschritt der digitalen Technologie: Digital Catapults Streben nach Wachstum
Künstliche Intelligenz soll die britische Wirtschaft stärken, indem sie die Dekarbonisierung, die Lieferkettenresilienz und die Arbeitsablauforientierung verbessert. Um dem digitalen Zeitalter gerecht zu werden, sind gezielte Innovationsprogramme notwendig, da manche Sektoren bei der KI-Einführung hinterherhinken.
Digital Catapult unterstützt britische Unternehmen dabei, neue Technologien wie KI erfolgreich zu implementieren. Durch Zusammenarbeit mit Unternehmen, Universitäten und der Regierung strebt Digital Catapult ein globales Zentrum für digitale Innovation im Vereinigten Königreich an.
KI-Sänger: aufregendsten Konzerte im März 2025 in München: Was läuft im Pop?
Eine neue KI-Anwendung namens Hedra kann aus einem Bild ein Video einer singenden Person erstellen. Diese Entwicklung sorgt in der Musikbranche für Besorgnis, da KI-Sänger bald Konkurrenz zu echten Künstlern bei Live-Konzerten stellen könnten. Die Angst vor singenden Avataren und KI-Sängern wird durch Hedra verstärkt.
Trotzdem besteht die Hoffnung, dass gute Musik überlebt, unabhängig von ihren Schöpfern. Die Musik vieler verstorbener Künstler wird weiterhin live aufgeführt.
Aktuell zeigt sich, dass Musik von verschiedenen Genres, von Hip-Hop über Klassik bis hin zu Doomwave, erfolgreich live präsentiert wird.
Amazon Echo Dot: Testbericht Amazon Echo Dot: Der beste kleine smarte Lautsprecher
Der Amazon Echo Dot ist ein Smart Speaker, der mit der KI Alexa ausgestattet ist. Alexa versteht Sprachbefehle und kann auf diese antworten. Sie kann Musik abspielen, Wetterinformationen liefern, Fragen beantworten und Smart-Home-Geräte steuern. Alexa lernt durch Interaktionen mit Nutzern und wird durch neue Features wie „Alexa Plus“ ständig verbessert. Der Echo Dot bietet trotz seiner geringen Größe gute Soundqualität und kann mit verschiedenen Musik-Streaming-Diensten verbunden werden. Er ist ein erschwinglicher Einstieg in die Welt der Smart-Speaker.
KI-Bewerbungsprozess: Mit 62 Jahren war ich entsetzt, dass ich keinen Job finden konnte – so habe ich den perfekten Lebenslauf geschrieben
Applicant Tracking Software (ATS) wird von Unternehmen eingesetzt, um Bewerbungen zu verwalten. Viele ATS-Systeme nutzen künstliche Intelligenz , um Bewerbungen zu analysieren und relevante Profile zu identifizieren. KI-basierte Systeme suchen in Bewerbungsunterlagen nach Schlüsselwörtern und analysieren Muster, um Fähigkeiten und Erfahrungen zu bewerten. Bewerber sollten deshalb ihre Bewerbungsunterlagen mit relevanten Schlüsselwörtern versehen und sicherstellen, dass sie korrekt formatiert sind, um von KI-Systemen erkannt zu werden. Es gibt auch KI-Dienste, die Bewerbern bei der Erstellung von CVs und Anschreiben helfen. Die zunehmende Nutzung von KI im Bewerbungsprozess erfordert von Bewerbern, sich an die Anforderungen von KI-gestützten Systemen anzupassen.
KI-Anime: Ein Trickfilm von Vater und Tochter im Anime-Stil entworfen
Ein Vater und seine Tochter haben mit KI-Tools einen Anime-Trailer erstellt, der an den Stil des japanischen Animationsstudios Studio Ghibli erinnert.
Sie nutzten dafür Programme wie Niji und Luma Ray, die Bilder und Bewegungen für Videos erzeugen können. Die rechtliche Situation rund um KI-generierte Kunst ist komplex: In Deutschland ist ein Stil nicht urheberrechtlich geschützt, während in Japan das Training von KI mit bestehenden Werken erlaubt ist, jedoch möglicherweise eine Ausnahme für Stilkopien besteht, um Mangazeichner zu schützen. Studio Ghibli selbst verfolgt Urheberrechtsverletzungen bei Merchandise und Kunstwerken, das Projekt des Vaters und seiner Tochter dient jedoch nicht kommerziellen Zwecken.
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