Kategorien: Archiv und KI-News
Das Wichtigste:Der Berliner Senat plant den Einsatz von KI-Überwachungskameras, was zu Kritik wegen Datenschutzbedenken führt. Amazon baut in Großbritannien energieintensive Datenzentren, die Umweltbedenken hervorrufen. Hasso Plattner fördert die KI-Entwicklung in Potsdam durch sein Institut. KI bietet Chancen in der Arbeitswelt und Versicherungen, birgt aber Herausforderungen im Datenschutz.
Hier sind die top 6 News
KI-Überwachung: ASOG-Novelle des Berliner Senats: Big Brother in Berlin wird eingeführt
Der Berliner Senat plant den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Überwachung in der Stadt. An sieben Orten sollen Kameras mit KI-gestütztem System verdächtige Verhaltensmuster erkennen, um Kriminalität zu verhindern. Die KI soll jedoch nicht zur Identifizierung von Personen verwendet werden. Dieser Plan ist Teil einer geplanten Novelle des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG), die weitere weitreichende Maßnahmen zur Überwachung vorsieht, wie z.B. dauerhafte Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln und die Einführung der Quellentelekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ). Grüne und Linke kritisieren die Novelle scharf als „Symbolpolitik“ und „Verlust jeglichen Maß beim Schutz der Grundrechte“.
Datenzentren: Stromverbrauch von Amazon-Datenzentren soll dem von Burnley entsprechen
Der Bau von riesigen Datenzentren ist essenziell für die Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz . Unternehmen wie Amazon investieren Milliarden in diese Anlagen, um den wachsenden Bedarf an Rechenleistung zu decken. Regierungen unterstützen diese Entwicklung, da sie das Wachstum der KI-Branche fördern wollen.
Allerdings birgt der hohe Energiebedarf dieser Datenzentren eine Herausforderung für die Erreichung von Klimazielen. Amazon plant in Großbritannien die Errichtung von riesigen Datenzentren, die jährlich so viel Strom benötigen wie eine Stadt. Diese Anlagen werden mit Dieselgeneratoren ausgestattet sein, was Bedenken hinsichtlich ihrer Umweltbelastung aufwirft.
KI: Potsdam von Hasso Plattner gestaltet
Hasso Plattner fördert die Entwicklung Potsdams zum führenden KI-Standort in Deutschland. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) soll sich besonders auf KI konzentrieren und Menschen für IT-Sicherheit und KI-Forschung ausbilden.
Plattner baut dafür einen neuen Universitätscampus, der sich zudem auf Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften fokussiert. Das HPI soll als Anlaufstelle für US-Wissenschaftler und Studenten dienen, die aufgrund politischer Entwicklungen in den USA unter Druck geraten.
Plattner sieht die aktuelle Situation in den USA als Chance für Deutschland, in Bildung und Forschung aufzuholen.
KI in der Personalverwaltung: Herausforderungen der aktuellen Geschäftsversicherung und des Mitarbeitergesundheitswesens bewältigen
Künstliche Intelligenz findet zunehmend Anwendung in der Verwaltung von Mitarbeitergesundheit und -leistungen. KI kann die Kommunikation verbessern, personalisierte Empfehlungen geben und die Verwaltung optimieren. Es besteht jedoch ein Risiko im Bereich Datenschutz und -sicherheit, welches von Arbeitgebern berücksichtigt werden muss. Gleichzeitig zeigt sich in Los Angeles ein steigender Trend bei den Kosten für Geschäftsversicherungen, insbesondere Cyber-Versicherungen. Unternehmen können durch gezieltes Risikomanagement die Prämien senken und gleichzeitig innovative Mitarbeiterleistungen anbieten, um Talente zu gewinnen und zu halten. KI spielt dabei eine wichtige Rolle, sowohl in der Optimierung der Verwaltung von Mitarbeiterleistungen als auch in der Bewältigung der Herausforderungen im Bereich Datenschutz und -sicherheit.
Wohngeldanträge: Bearbeitung durch KI geprüft
Die Berliner Verwaltung prüft den Einsatz von Künstlicher Intelligenz , um die Bearbeitung von Wohngeldanträgen zu beschleunigen. Aktuell dauern die Bearbeitungen im Durchschnitt drei Monate und können sogar bis zu sechs Monate dauern. Dieser lange Prozess wird durch zu wenig Personal verursacht, zusätzliches Personal kann aufgrund fehlender Finanzierung nicht eingestellt werden. Ein KI-basierter digitaler Assistent soll die Bearbeitung unterstützen, indem er bei der Vollständigkeitsprüfung der Wohngeldanträge hilft und so die Wartezeiten verkürzt.
KI-Bilder: Ist der Titanic Escape Simulator ein Traum in Pixeln oder eine dreiste Täuschung?
Das Spiel „Titanic Escape Simulator“ wurde mit KI-generierten Bildern beworben, die so realistisch waren, dass viele Spieler sie für echtes Material hielten. Der Entwickler ist bekannt für die Verwendung dieser Bilder in seinen Spielen, und die KI-Kunstwerke sorgten für viel Aufmerksamkeit und Hype. Allerdings ist unklar, ob das Spiel tatsächlich existiert oder ob es sich um einen Betrug handelt. Diese Situation zeigt, wie KI-generierte Bilder verwendet werden können, um Aufmerksamkeit zu erregen, und mahnt Spieler, kritisch gegenüber Online-Werbung zu sein.